ADHS spielt sich nicht nur im Kopf ab. Unruhe, Anspannung, Reizüberflutung oder das Gefühl, einfach nicht abschalten zu können, sind oft auch körperlich spürbar.
Genau dort setzt Feldenkrais an.
Mit kleinen, langsamen Bewegungen richten wir die Aufmerksamkeit auf das, was gerade passiert: Wie liege ich? Wo halte ich fest? Was verändert sich, wenn ich weniger tue? Welche Bewegung fühlt sich angenehm an?
Es geht nicht darum, stiller, disziplinierter oder „richtiger“ zu werden. Es geht darum, den eigenen Körper besser wahrzunehmen und Möglichkeiten zur Selbstregulation zu entdecken.
Spüren statt reden
Eine Feldenkrais-Stunde braucht keine besondere Beweglichkeit, keine Fitness und auch keine Vorkenntnisse. Du musst nichts können und nichts erreichen.
Wir probieren aus, machen Pausen, verändern kleine Dinge und beobachten, was passiert. Gerade für Menschen mit ADHS kann dieser körperliche Zugang interessant sein: nicht noch mehr erklären, analysieren und verstehen müssen – sondern eine Erfahrung machen.
ADHS meets Feldenkrais richtet sich an Erwachsene mit ADHS oder ADHS-Verdacht ebenso wie an Eltern und Familien mit neurodivergenten Kindern.
Gerade wenn es darum geht, am Abend zur Ruhe zu kommen, kann auch Berührung eine interessante Möglichkeit sein. In Workshops können Eltern einfache Partnerübungen und sanfte Berührungen kennenlernen und zunächst miteinander ausprobieren.
So entsteht ein kleines Repertoire, aus dem sie später gemeinsam mit ihrem Kind das auswählen können, was sich angenehm und passend anfühlt.
Dabei geht es nicht darum, ein Kind „ruhig zu machen“.
Vielmehr können Eltern und Kinder gemeinsam herausfinden, welche Berührungen und kleinen Bewegungsimpulse als angenehm erlebt werden und beim Übergang vom aktiven Tag in einen ruhigeren Abend unterstützen können.
Aktueller Workshop am 07.11.2026. Mehr Infos´s hier
Oder meldet Euch einfach, gern per Textnachricht (0171-4929910) oder email (kontakt@dororoh.de) und wir vereinbaren einen Termin.
kontakt@dororoh.de